8. November 2018

Neues Urteil: Erbschein erforderlich bei Zweifeln an Testierfähigkeit trotz notariellem Testament

Will ein Alleinerbe als Eigentümer des im Nachlass befindlichen Grundstücks im Grundbuch eingetragen werden, kann das Grundbuchamt grundsätzlich die Vorlage eines Erbscheins verlangen. Das Grundbuchamt kann von diesem Erfordernis aber absehen, wenn die Erbfolge auf einer Verfügung von Todes wegen beruht, die in einer öffentlichen Urkunde (insb. einem notariellen Testament) niedergelegt ist; in diesem […]
21. Januar 2018

OLG Frankfurt/M.: Zur Testamentsformulierung „Stiftung für einen guten Zweck“

In Testamenten finden sich oft laienhafte Formulierungen zur Verteilung des Nachlasses. Insbesondere sind die Formulierungen, welche erbrechtliche Position (Erbe oder Vermächtnisnehmer) die dort Begünstigten haben sollen, häufig ungenau. Manchmal fehlt es sogar an der eindeutigen Festlegung der begünstigten Person. Im Erbfall entsteht dann über die Auslegung derartiger Testamente regelmäßig Streit. Ein abschreckender Fall war […]
22. April 2016

Zum Erbfall „ALDI“

In der Familie des Gründers von „ALDI Nord“, Theo Albrecht, tobt ein Erbstreit. Es geht um den Einfluss im Management und die Beteiligung an den Gewinnen. Der Stoff, der mediales Aufsehen erregt (vgl. F.A.Z. vom 13.04.2016 „Erbstreit bei ALDI Nord – Das Ende der Bescheidenheit“), ist auch spannend für die rechtliche Betrachtung, die sich […]
5. Oktober 2012

EU-Erbrechtsverordnung beschlossen

Nicht immer ist auf einen Erbfall, der sich in Deutschland ereignet, deutsches Recht anwendbar. Wenn Bezüge zu anderen Staaten bestehen (z.B. wegen der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalt des Erblassers oder der Belegenheit von Nachlassgegenständen) findet zunächst eine Prüfung anhand des deutschen Internationalen Privatrechts (IPR) statt, welches Erbrecht zur Anwendung kommt. Nach deutschen IPR […]
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